Bericht über das KOM-Jahr der 6. Klassen

26. April 2026

Im Zweig Kommunikation und Medien in der 6. Klasse haben wir uns intensiv mit zentralen Themen rund um Medien und Gesellschaft beschäftigt. Wir sind mit dem vielfältigem Thema Zeitung ins Jahr gestartet: von KI im Journalismus bis hin zu „Reporter ohne Grenzen“ war alles dabei. Ein weiteres Themenbegebiet dieses Jahr war die Kriegsberichterstattung, verschiedene Textsorten und der Rolle von Journalismus über gewaltfreie Kommunikation bis hin zu Pressefreiheit vs Zensur. Wir haben sachliche und meinungsbildende Beiträge kennengelernt und haben außerdem unsere Schülerzeitung verfasst. Dabei wurde auch die Bedeutung von Medien für Demokratie und Medienpluralismus sowie die Funktion des Investigativjournalismus deutlich. In Gruppenarbeiten haben wir verschiedene Rollen übernommen und reflektiert, während wir uns zugleich mit Sprachvarianten im Deutschen, Generationensprache und Dialekten auseinandersetzten. Ein weiterer Fokus lag auf Werbung und deren manipulativer Wirkung sowie auf der Entwicklung des Radios, wobei wir abschließend selbst eine Radiosendung gestaltet haben und auch den Einfluss von KI sowie den Gegensatz zwischen Qualitäts- und Boulevardmedien kritisch hinterfragt haben. (Charlotte 6a, Sophia 6a) 

 

Interview über Jugendsprache 

Mitten im Thema Sprachvarietäten beschäftigte uns die Frage, ob und wie unsere Lehrkräfte die Jugendsprache im Schulalltag wahrnehmen. Zeit, dies herauszufinden! 

Lukas Pichler: 

Wie erleben sie Jugendsprache im Schulalltag? 

„Jugendsprache im Schulalltag überfordert mich manchmal, weil ich keine Ahnung mehr hab‘, was die von mir reden. Aber ich find‘s nett und lach mit.“ 

Kennen Sie „67“? Was denken Sie könnte das bedeuten? 

„67 so etwas sinnloses, ärgerliches. Jedes mal wenn man im Buch eine Seite aufsagt und eine Zahl findet, wo 67 steht… - geht mir auf die Nerven. Finde ich sehr mühsam und sagt meines Wissens nichts aus. 

Maximilian Stroka: 

Wie erleben sie Jugendsprache im Schulalltag? 

„Im Schulalltag erlebe ich es so, dass sich die Schüler:innen tatsächlich zurückhalten mit der Jugendsprache. Erst wenn man in‘s Diskutieren kommt, rutscht den Schüler:innen ein Satz raus, vor allem aber in Dialogen, zu 4, zu 6, hört man dann die ganzen Slang-Wörter. Also mir begegnen die Wörter eher weniger glaub ich, außer sie sind sehr prägnant und haben starke Meme-Starters, wie zum Beispiel 67.“ 

Kennen Sie „67“? Was denken Sie, könnte das bedeuten? 

„Mein Unterricht wird oft unterbrochen durch dieses 67. Ich hab versucht es zu recherchieren was das bedeutet und ich glaube, dass die Antwort ist, dass es zur reinen Verunsicherung der Erwachsenenbevölkerung existiert. Manchmal, wenn die Situation passt, schau ich ob die Schüler:innen wach sind und bei 67 reagieren.“ 

Tobias Walch:

Wie erleben Sie Jugendsprache im Schulalltag? 

„Es fällt mir stark auf, am meisten 67 oder lowkey.“ 

Kennen Sie „67“? Was denken Sie, könnte das bedeuten? 

„Mehr oder weniger hat es keine Bedeutung.“ 

 

Brigitte Fox-Beyer: 

Wie erleben Sie Jugendsprache im Schulalltag? 

„Es fällt mir auf.“ 

Kennen Sie „67“? Was denken Sie, könnte das bedeuten? 

„Ja, aber tatsächlich von meinem Sohn, nicht von der Schule.“ 

(Valentina 6b, Lorena 6a)

 

Podcast  der Kom-Gruppe